Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg
Grösse:
14.2 x 12.6 x 2.4 cm (49 g)
Preis:
EUR 10.77 entspricht CHF 13.02
*
Beschreibung
Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06
Kundenrezensionen
Ein wirklich ehrliches und kurzweiliges Buch über viele Wahrheiten (14.03.2010)





Auf Empfehlung eines guten Freundes, habe ich mir das Buch "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" von Hape Kerkerling gekauft und heute fertig gelesen. Das Buch deckt auch, aber nicht ausschließlich, Themen des Glaubens ab.
Inhalt:
Das Buch ist aus einem Reisetagebuch entstanden und beschreibt den Weg, die Erlebnisse, die Eindrücke und Gedanken eines Pilgers von Saint-Jean-Pied-de-Port bis zum ca. 600km weit entfernten Santiago de Compostela. Wer zumindest die letzten 100km nachweislich zu Fuß zurücklegt (es gibt wohl so etwas wie einen Pilgerpass den man sich stempeln lassen muss), den erwartet als Lohn für die Strapazen ein Ablassbrief der Katholischen Kirche (ich spare mir hier mal ein ausformuliertes zynisches Kommentar). Das Hape Kerkeling zweifelsohne eine Größe des deutschen Fernsehens ist spielt dabei abgesehen davon, dass das wohl wesentlich zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen hat, keine wesentliche Rolle.
Stil:
Hape Kerkeling ist meiner Meinung nach ein herausragender Komiker. Umso überraschender, dass sein Buch sich ausgesprochen ernst und seriös präsentiert. Leider wird einem beim Lesen des Buches oft nur zu deutlich klar, dass Schreiben und Kabarett zwei völlig verschiedene Metiers sind. Der Autor ist regelmäßig zu bemüht sich korrekt und eloquent auszudrücken. Viele Formulierungen sind behäbig und wirken aufgesetzt, besonders wenn er seine Beziehungen zu den auf dem Jakobsweg gewonnenen innigen Freunden beschreibt. Interessanterweise waren das aber Makel mit denen ich leben konnte und die das Erlebnis nicht getrügt haben. Vielleicht weil das Buch so einfach authentischer wirkt, vielleicht auch nur weil ich mich damit sehr gut identifizieren kann.
Gedanken:
Da zieht also einer los um seinen Gott zu finden. Ich bin von Kindheit auf streng religiös (mormonisch falls es interessiert) erzogen worden und habe in meiner Adoleszenz auch nach meinem Gott gesucht. Mein mit viel Leid aber persönlichem Wachstum verbundener symbolischer Jakobsweg hat mich mich von Gott entfernt, bei aller Suche und Auseinandersetzung habe ich nur eines gefunden: mich. Mich hat meine Suche zum Ignostiker gemacht, ich halte alleine die Frage nach der Existenz oder dem Wesen eines Gottes nicht nur für sinnlos sondern darüber hinaus vor allem für irrelevant. Hape Kerkeling hat seinen Gott gefunden und er hat es sich nicht leicht gemacht. Er hat einen Glauben, den ich ehrlich respektieren kann, was nicht auf viele Menschen zutrifft. Er betont mehrmals fast gebetsmühlenartig in seinem Buch der Weg, also der Jakobsweg, frage nur eines: "Wer bist du?". Ich glaube sich diese Frage ehrlich zu stellen ist unglaublich wichtig um als Mensch wachsen zu können. Viele der von Hape Kerkeling beschriebenen Erlebnisse kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich halte das Buch eindeutig nicht für eine PR-Aktion, es scheint mir durch und durch ehrlich. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig, wenn man bedenkt, dass da jemand mehr als 300 Seiten damit füllt wie er wandert. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe bilde ich mir ein Hape Kerkeling zumindest ein wenig zu kennen und mir bleibt als bekennender Atheist (ja, ich zähle den Ignostizismus auch zur Strömung des (schwachen) Atheismus, da mein Weltbild und meine Ethik ohne Gottesbezug fundiert ist) nur eines zu sagen: Ich wünschte jeder Mensch hätte seinen Glauben und seine Ethik auf so vernünftige Beinde gestellt wie der Author diese Buches.
Fazit:
Obwohl das Buch definitiv kein literarischer Stilgenuss ist, sind die Ereignisse und Gedanken kurzweilig und interessant erzählt. Der Autor ist kritisch, ehrlich, geistreich und manchmal eben doch auch witzig. Insgesamt ist jede Minute die man mit der Lektüre dieses Buches verbringt meiner Meinung nach gut investiert. Insgesamt also ein absoluter Lesetipp.
Ein wirklich ehrliches und kurzweiliges Buch über viele Wahrheiten (14.03.2010)





Auf Empfehlung eines guten Freundes, habe ich mir das Buch "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" von Hape Kerkerling gekauft und heute fertig gelesen. Das Buch deckt auch, aber nicht ausschließlich, Themen des Glaubens ab.
Inhalt:
Das Buch ist aus einem Reisetagebuch entstanden und beschreibt den Weg, die Erlebnisse, die Eindrücke und Gedanken eines Pilgers von Saint-Jean-Pied-de-Port bis zum ca. 600km weit entfernten Santiago de Compostela. Wer zumindest die letzten 100km nachweislich zu Fuß zurücklegt (es gibt wohl so etwas wie einen Pilgerpass den man sich stempeln lassen muss), den erwartet als Lohn für die Strapazen ein Ablassbrief der Katholischen Kirche (ich spare mir hier mal ein ausformuliertes zynisches Kommentar). Das Hape Kerkeling zweifelsohne eine Größe des deutschen Fernsehens ist spielt dabei abgesehen davon, dass das wohl wesentlich zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen hat, keine wesentliche Rolle.
Stil:
Hape Kerkeling ist meiner Meinung nach ein herausragender Komiker. Umso überraschender, dass sein Buch sich ausgesprochen ernst und seriös präsentiert. Leider wird einem beim Lesen des Buches oft nur zu deutlich klar, dass Schreiben und Kabarett zwei völlig verschiedene Metiers sind. Der Autor ist regelmäßig zu bemüht sich korrekt und eloquent auszudrücken. Viele Formulierungen sind behäbig und wirken aufgesetzt, besonders wenn er seine Beziehungen zu den auf dem Jakobsweg gewonnenen innigen Freunden beschreibt. Interessanterweise waren das aber Makel mit denen ich leben konnte und die das Erlebnis nicht getrügt haben. Vielleicht weil das Buch so einfach authentischer wirkt, vielleicht auch nur weil ich mich damit sehr gut identifizieren kann.
Gedanken:
Da zieht also einer los um seinen Gott zu finden. Ich bin von Kindheit auf streng religiös (mormonisch falls es interessiert) erzogen worden und habe in meiner Adoleszenz auch nach meinem Gott gesucht. Mein mit viel Leid aber persönlichem Wachstum verbundener symbolischer Jakobsweg hat mich mich von Gott entfernt, bei aller Suche und Auseinandersetzung habe ich nur eines gefunden: mich. Mich hat meine Suche zum Ignostiker gemacht, ich halte alleine die Frage nach der Existenz oder dem Wesen eines Gottes nicht nur für sinnlos sondern darüber hinaus vor allem für irrelevant. Hape Kerkeling hat seinen Gott gefunden und er hat es sich nicht leicht gemacht. Er hat einen Glauben, den ich ehrlich respektieren kann, was nicht auf viele Menschen zutrifft. Er betont mehrmals fast gebetsmühlenartig in seinem Buch der Weg, also der Jakobsweg, frage nur eines: "Wer bist du?". Ich glaube sich diese Frage ehrlich zu stellen ist unglaublich wichtig um als Mensch wachsen zu können. Viele der von Hape Kerkeling beschriebenen Erlebnisse kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich halte das Buch eindeutig nicht für eine PR-Aktion, es scheint mir durch und durch ehrlich. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig, wenn man bedenkt, dass da jemand mehr als 300 Seiten damit füllt wie er wandert. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe bilde ich mir ein Hape Kerkeling zumindest ein wenig zu kennen und mir bleibt als bekennender Atheist (ja, ich zähle den Ignostizismus auch zur Strömung des (schwachen) Atheismus, da mein Weltbild und meine Ethik ohne Gottesbezug fundiert ist) nur eines zu sagen: Ich wünschte jeder Mensch hätte seinen Glauben und seine Ethik auf so vernünftige Beinde gestellt wie der Author diese Buches.
Fazit:
Obwohl das Buch definitiv kein literarischer Stilgenuss ist, sind die Ereignisse und Gedanken kurzweilig und interessant erzählt. Der Autor ist kritisch, ehrlich, geistreich und manchmal eben doch auch witzig. Insgesamt ist jede Minute die man mit der Lektüre dieses Buches verbringt meiner Meinung nach gut investiert. Insgesamt also ein absoluter Lesetipp.
Ein wirklich ehrliches und kurzweiliges Buch über viele Wahrheiten (14.03.2010)





Auf Empfehlung eines guten Freundes, habe ich mir das Buch "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" von Hape Kerkerling gekauft und heute fertig gelesen. Das Buch deckt auch, aber nicht ausschließlich, Themen des Glaubens ab.
Inhalt:
Das Buch ist aus einem Reisetagebuch entstanden und beschreibt den Weg, die Erlebnisse, die Eindrücke und Gedanken eines Pilgers von Saint-Jean-Pied-de-Port bis zum ca. 600km weit entfernten Santiago de Compostela. Wer zumindest die letzten 100km nachweislich zu Fuß zurücklegt (es gibt wohl so etwas wie einen Pilgerpass den man sich stempeln lassen muss), den erwartet als Lohn für die Strapazen ein Ablassbrief der Katholischen Kirche (ich spare mir hier mal ein ausformuliertes zynisches Kommentar). Das Hape Kerkeling zweifelsohne eine Größe des deutschen Fernsehens ist spielt dabei abgesehen davon, dass das wohl wesentlich zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen hat, keine wesentliche Rolle.
Stil:
Hape Kerkeling ist meiner Meinung nach ein herausragender Komiker. Umso überraschender, dass sein Buch sich ausgesprochen ernst und seriös präsentiert. Leider wird einem beim Lesen des Buches oft nur zu deutlich klar, dass Schreiben und Kabarett zwei völlig verschiedene Metiers sind. Der Autor ist regelmäßig zu bemüht sich korrekt und eloquent auszudrücken. Viele Formulierungen sind behäbig und wirken aufgesetzt, besonders wenn er seine Beziehungen zu den auf dem Jakobsweg gewonnenen innigen Freunden beschreibt. Interessanterweise waren das aber Makel mit denen ich leben konnte und die das Erlebnis nicht getrügt haben. Vielleicht weil das Buch so einfach authentischer wirkt, vielleicht auch nur weil ich mich damit sehr gut identifizieren kann.
Gedanken:
Da zieht also einer los um seinen Gott zu finden. Ich bin von Kindheit auf streng religiös (mormonisch falls es interessiert) erzogen worden und habe in meiner Adoleszenz auch nach meinem Gott gesucht. Mein mit viel Leid aber persönlichem Wachstum verbundener symbolischer Jakobsweg hat mich mich von Gott entfernt, bei aller Suche und Auseinandersetzung habe ich nur eines gefunden: mich. Mich hat meine Suche zum Ignostiker gemacht, ich halte alleine die Frage nach der Existenz oder dem Wesen eines Gottes nicht nur für sinnlos sondern darüber hinaus vor allem für irrelevant. Hape Kerkeling hat seinen Gott gefunden und er hat es sich nicht leicht gemacht. Er hat einen Glauben, den ich ehrlich respektieren kann, was nicht auf viele Menschen zutrifft. Er betont mehrmals fast gebetsmühlenartig in seinem Buch der Weg, also der Jakobsweg, frage nur eines: "Wer bist du?". Ich glaube sich diese Frage ehrlich zu stellen ist unglaublich wichtig um als Mensch wachsen zu können. Viele der von Hape Kerkeling beschriebenen Erlebnisse kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich halte das Buch eindeutig nicht für eine PR-Aktion, es scheint mir durch und durch ehrlich. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig, wenn man bedenkt, dass da jemand mehr als 300 Seiten damit füllt wie er wandert. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe bilde ich mir ein Hape Kerkeling zumindest ein wenig zu kennen und mir bleibt als bekennender Atheist (ja, ich zähle den Ignostizismus auch zur Strömung des (schwachen) Atheismus, da mein Weltbild und meine Ethik ohne Gottesbezug fundiert ist) nur eines zu sagen: Ich wünschte jeder Mensch hätte seinen Glauben und seine Ethik auf so vernünftige Beinde gestellt wie der Author diese Buches.
Fazit:
Obwohl das Buch definitiv kein literarischer Stilgenuss ist, sind die Ereignisse und Gedanken kurzweilig und interessant erzählt. Der Autor ist kritisch, ehrlich, geistreich und manchmal eben doch auch witzig. Insgesamt ist jede Minute die man mit der Lektüre dieses Buches verbringt meiner Meinung nach gut investiert. Insgesamt also ein absoluter Lesetipp.
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