The Book of Eli


The Book of Eli
ASIN:
B003BY0S6I
Mitwirkende:
Hersteller:
Art
DVD
Verkaufsrang
1030
Produktart
DVD


Bewertung:
(25)






Beschreibung

Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt. Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt. Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuß zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal auf¬zustehen - und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben.


Kundenrezensionen

Postapokalyptische Parabel (13.06.2010)
Ein namenloser Mann (Denzel Washington) geht unbeirrbar seinen Weg durch eine verödetes, zerstörtes Land. Er folgt einer göttlichen Mission, der zufolge er ein heiliges Buch in eine entlegene Stadt irgendwo im Westen bringen soll. Das Buch trägt den Schriftzug des biblischen Propheten Elia (engl. "Eli"), der im antiken Israel sein Leben riskierte, indem er sich mit unredlich regierenden Königen anlegte. Unterwegs bekommt der einsame Held es mit postapokalyptischen Desperados und gemeingefährlichen Kleinstadt-Tyrannen zu tun, gegen die eine Frau ihm beherzt beisteht.
Im Grunde erzählen uns die Gebrüder Hughes hier einen Italo-Western; die vom Filmbösewicht Redridge im Auto gesummte Melodie ist ein Hinweis darauf (sie entstammt der Filmmusik zu Sergio Leones Klassiker Zwei glorreiche Halunken). Dass die Geschichte eigentlich in der Zukunft spielt, ändert daran letztlich wenig. Die Idee ist nicht neu. Schon 1978, also Jahrzehnte vor Kevin Costners Postman, ersann der Belgier Hermann Huppen mit seiner erfolgreichen Comic-Serie Jeremiah ein ganz ähnliches postatomares Universum, in dem wieder die Regeln des Wilden Westens gelten und mit Gewehren und Gewalt Recht gesprochen wird. Hier setzt auch die Botschaft des Films ein, die von einigen Rezensenten etwas leichtfertig als unerheblich und austauschbar betrachtet wurde, wie etwas, das im Grunde nichts zur Sache tut. Dafür spricht zwar das Ende des Streifens, eine Anleihe an Truffauts Fahrenheit 451, das Elis Buch, die Bibel, in eine Reihe mit anderen Werken der Weltliteratur stellt; der Handlungsverlauf an sich spricht jedoch eine andere Sprache, so dass ich glaube, dass die Autoren hier nur ein Zugeständnis an die Erwartungshaltung der meisten Zuschauer gemacht haben, die ja im Kino bzw. vor dem Bildschirm daheim nicht angepredigt werden möchten. (Einige reichlich überzogene Reaktionen hier zeigen, dass die Ergebniskosmetik aber nicht viel genützt hat.)

Die Zivilisationskritik, die der Film übt und dazu als Symbol die Bibel verwendet, ist indes ziemlich stimmig und hätte der Verwässerung durch den Schluss eigentlich nicht bedurft: In der Welt nach dem großen Krieg regiert wieder das Recht des Stärkeren, sind humane Werte weitgehend auf der Strecke geblieben, hat sich der Mythos der Aufklärung von der vermeintlichen Vernunft des Menschen, die sich gleichsam automatisch durchsetzen und für gerechte Gesellschaften sorgen werde, jenes Weltbild einer Humanität ohne Gott, in Luft und grauen Staub aufgelöst. Nach dem großen Knall, der ohne die Erfindungen vernunftgesteuerter und fortschrittshöriger Menschen so nie möglich geworden wäre, herrschen Zustände wie im Dreißigjährigen Krieg (also eher noch schlimmer als im Wilden Westen): Chaos, Anarchie und Gewalt. Und es wäre 1630 so wenig unangebracht gewesen, wie man einer Menschheit anno 2010 mit ihrer Profitgier und ihrem blinden Glauben an den menschlichen Intellekt, dem wir ja nicht nur die Atombombe, sondern auch so etwas vergleichbar Harmloses wie eine Bohrinsel verdanken, ins Stammbuch schreiben kann, wie das damals gemeint war, als in Galiläa im Namen Gottes davon gesprochen wurde, dass man das Wohl seines Nächsten höher einschätzen sollte als sein eigenes - eine Bibelstelle, auf die sich Eli im Film bezieht. Ich kann ja verstehen, dass areligiöse Menschen von heute damit nicht viel anfangen können, wenn in einem modernen Spielfilm ein Hollywood-Held mit einer Bibel durch die Gegend rennt, aber der Koran, Karl Marx oder die Mao-Bibel als Bürgen einer besseren Welt scheiden ja wohl völlig aus. Und zum Nachdenken anregen wird man als Filmemacher ja noch mal dürfen.

Doch egal, für wie "fromm" man diesen Film erachtet, so kann ihm doch auch der größte Atheist seine optischen Meriten nicht absprechen, die jederzeit fesselnde apokalyptische Atmosphäre, die in wüstes Grau getauchte, farbungesättigte Bilder und eine vortrefflich dazu passende Musik erzeugen. Zur an sich schon ständig aufrecht erhaltenen Spannung, die Denzel Washington durch sein Charisma und das "Ein Fremder ohne Namen"-Geheimnis verbreitet, das er mit sich herumschleppt, gesellen sich noch einige Höhepunkte der aktuellen Action-Film-Ästhetik. Und Gary Oldman spielt den arglistigen Antagonisten souverän wie immer. Die schlüssig auf ihren Endpunkt zulaufende Handlung erhält am Ende ein etwas unglaubwürdiges Überraschungs-I-Tüpfelchen. Und auch wenn das Ende insgesamt ein wenig zu theatralisch und künstlich in die Länge gezogen wirkt, so bleibt doch unter dem Strich ein Film, an dem fast nichts misslungen ist - nicht mal die Botschaft.

Für Freunde von Der Omega-Mann, Mad Max und Postman.


Ihr Schlangenbrut!!! (08.06.2010)
So ist es, und das nicht nur im gottverlassenen Deutschland, wie geschrieben steht:

"Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen." [Matthaeus 13:14]

"Gott hat ihnen gegeben eine Geist des Schlafs, Augen, daß sie nicht sehen, und Ohren, daß sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag." [Roemer 11:8]

"Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe." [Johannes 12:40]

Die Bibel sagt ganz deutlich: Ein jeder Narr sagt in seinem Herzen, es gibt keinen Gott!

Woran auch immer du glaubst, weisst du tief im Herzen, dass es ein Gericht geben ueber all unser Tun!!!
Du kannst es verleugnen, du kannst davor weglaufen, du kannst es alles versuchen zu vertuschen oder zu 'erklaeren' oder alle als Heuchler abzustempeln und du vergisst eins: Du bist genauso ein Heuchler und abgrundtief boese im Kern deines Herzens!

Wie auch immer man den Film interpretieren moechte, ich bin einfach nur froh, dass Schauspielen wie Denzel [und seine Frau] solche Filme machen oder sogar ganze Bibeln vertonen:

http://www.amazon.de/Inspired-Bible-Experience-TNIV-Complete/dp/0310926300/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1276021213&sr=8-1

Man kann alles verteufeln, wenn man will und es waere auch nur fair, denn wir sind alle ganz tief im Herzen voller Suende, Luege, Raub, Lust, Perversion und Mordgedanken! Die gute Nachricht ist, dass es Christus gibt und Seine GNADE, die man nur einfach annehmen muss, wenn man seinen eigenen Herzenszustand erkennt!

Dieser Film hat mir nur noch mehr Geschmack auf das lebens-bringende Wort Gottes gemacht, genauso wie die Begegnung mit Bruder YUN aus China und die Lektuere seiner Lebensgeschichte und seines Leidens, nur weil er die Bibel gelesen hatten, zu Gott gebetet hatte und den unzaehligen Menschen in China Hoffnung geschenkt hatte. Lies es hier: http://www.amazon.de/Heavenly-Man-atemberaubende-Geschichte-Bruder/dp/3765537888/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276020945&sr=8-1

Klopfet an und es wird euch aufgetan.


Missverstanden!? (17.05.2010)
Einige Menschen scheinen den Film völlig missverstanden zu haben.
Ich denke in dem Film "The Book of Eli" wird mit der Bibel zwar der christliche Glaube dargestellt, wobei das meiner Meinung nach gar keine tragende Rolle spielt. Es geht um den Glauben allgemein, der sehr wichtig für die Menschen ist, weil sie sich ansonsten ziellos gegenseitig umbringen.
Selbsveratändlich ist der Film geschmackssache und sehr eigen, aufgrund der etwas abstrakten Story eines blinden Prophets Elias. Dieser ist einer der wenigen Menschen, die den atomaren Krieg überlebt haben. Er versucht seine Bibel, die die einzig übergebliebene auf der Welt scheint, in die richtigen Hände weiterzureichen. Dabei hat er einen Feind, der nur auf die damit verbundene Macht aus ist und daher das Buch haben möchte.
Er lässt sich jedoch von seinen Instinkten und seinem Glauben leiten und schafft es schließlich auch die Bibel zu den Menschen zu bringen, die damit umgehen können.
Das Ganze spielt in einer faszinierenden Welt, ohne jede Schönheit.
Auch die Filmmusik bleibe nicht unerwähnt. Sie macht den Film über weite Strecken sehr melancholisch und passt meiner Meinung nach ziemlich gut.
Im übrigen hat z.B. auch "Die Zeit" den Film gut bewertet, wenn ich mich recht entsinne.
Dem kann ich mich nur anschließen. Es handelt sich hierbei um einen sehr guten Film mit einem guten Denzel Washington.